adults

Definition: siehe die entsprechende Rubrik in "assessment".

Epidemiology: siehe die entsprechende Rubrik in "assessment".

Treatment (1):
  • PatientInnen mit schwerem OSAS ohne CPAP-Gerät, oder mit schwerem OSAS mit Septumplastik oder Eingriff am weichen Gaumen, oder mit schwerem OSAS und schweren cardiopulmonalen Vorerkrankungen und grösserem Eingriff mit/ohne CPAP-Gerät: diese werden auf der operativen IPS betreut. Eine Anmeldung muss präoperativ erfolgen. In unklaren Fällen (bezüglich Ort der Überwachung bzw. OSAS-Schweregrad), kann der Patient postoperativ primär in den Aufwachraum verlegt werden. Grundsätzlich gilt, dass Patienten mit mittelschwerem und schwerem OSAS, die postoperativ auf eine Normalabteilung verlegt werden, während der ersten Nacht kontinuierlich mittels Pulsoxymetrie und 2 stündlich klinisch überwacht werden müssen.
  • Alle anderen PatientInnen werden nach Allgemeinnarkosen primär mindestens 3 Stunden im Aufwachraum betreut. Falls vorhanden und vom Patienten toleriert, wird das eigene CPAP Gerät montiert, wenn der Eingriff dies zulässt. Verabreichung von O2, bis der Patient sein präoperatives SpO2-Niveau halten kann. Möglichst Oberkörperhoch-, Seiten- oder Bauchlage. Wenn die Patienten asymptomatisch sind, erfolgt die Verlegung auf eine Normalstation. Grundsätzlich gilt, dass Patienten mit mittelschwerem und schwerem OSAS, die postoperativ auf eine Normalabteilung verlegt werden, während der ersten Nacht kontinuierlich mittels Pulsoxymetrie und 2 stündlich klinisch überwacht werden müssen.
  • Nach problemlosen Lokal- und Regionalanästhesien, die nicht mit Benzodiazepinen und/oder Opiaten supplementiert wurden, kann die Verlegung auf eine Normalstation auch vor Ablauf der 3 Stunden Frist erfolgen.
  • If frequent or severe airway obstruction or hypoxemia occurs during postoperative monitoring, initiation of nasal CPAP or NIPPV should be considered (2).
  • Monitoring of patients with OSA should continue for a median of 7 h after the last episode of airway obstruction or hypoxemia while breathing room air in an unstimulating environment (2).

Future risk:

  • Patients that should be hospitalized after surgery (2):
    • (superficial surgery in general anesthesia)
    • airway surgery
    • (minor orthopedic surgery in general anesthesia)
    • (gynecologic laparoscopy)
    • laparoscopic surgery of the upper abdomen
  • Exacerbation of respiratory depression may occur on the third or fourth postoperative day as sleep patterns are reestablished and “REM rebound” occurs (2).
  • The literature supports the observation that adding a basal infusion results in an increased incidence of hypoxemia in unselected surgical patients (2).
  • Siehe auch die entsprechende Rubrik in "assessment".
Referenzen:
  1. Postoperative Betreuung von PatientInnen mit OSAS. KSA: periop
  2. Practice guidelines for the perioperative management of patients with obstructive sleep apnea. Anesthesiology. 2006;104:1081- 1093: full text | pdf.