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children

Treatment (1):
  • Kinder mit leichtem bis mässigem OSAS (Apnoe-Hypopnoe Index 4-10/h): die postoperative Betreuung erfolgt zuerst im Aufwachraum. Bei asymptomatischem Verlauf erfolgt die Verlegung auf eine Abteilung des Kinderspitals, wobei auf dem Anästhesieprotokoll schriftlich festgehalten wird, dass das Kind bis mindestens am nächsten Morgen pulsoxymetrisch überwacht werden muss. Falls die Kinder symptomatisch sind (behinderte Atmung, Dyspnoe, SaO2-Abfälle < 90% postoperativ), wird die Betreuung im AWR um 1 Stunde verlängert. Falls die Kinder immer noch symptomatisch sind, erfolgt die weitere Betreuung auf der Neonatologie-IPS (Kinder <3 Jahre) oder auf der operativen IPS (Kinder >3 Jahre).
  • Kinder mit schwerem OSAS (Apnoe-Hypopnoe Index >10/h): eine Operation sollte möglichst nur im infektfreien Intervall erfolgen. Alle diese PatientInnen müssen auf der IPS eine Nacht überwacht werden, da es je nach Schlafstadium zu erneuter Obstruktion der oberen Atemwege kommen kann.
  • If frequent or severe airway obstruction or hypoxemia occurs during postoperative monitoring, initiation of nasal CPAP or NIPPV should be considered (2).

Future risk: siehe die entsprechende Rubrik in "assessment".

Referenzen:
  1. Postoperative Betreuung von PatientInnen mit OSAS. KSA: periop
  2. Practice guidelines for the perioperative management of patients with obstructive sleep apnea. Anesthesiology. 2006;104:1081- 1093: full text | pdf.